Informationen rund um Süßmost von Familie Helmut Wurst
Wenn Süßmost längere Zeit gelagert wird, vergärt dieser zu Most. Normalerweise. Erhitzt man ihn allerdings vor dem Abfüllen auf über 80°C, dann werden die für die Gärung verantwortlichen Bakterien abgetötet und der Süßmost bleibt lange Zeit süß (mind. 1 Jahr).
Öffnet man eine Flasche mit dem so haltbar gemachten Süßmost, dringt bei der Entnahme des Inhalts gleichzeitig Luft in die Flasche ein. Der Süßmost kommt daher zwischen dem ersten Öffnen und dem Verbrauch des gesamten Inhaltes in Kontakt mit der Außenluft und nimmt dabei erheblichen Schaden. Typischerweise ist Süßmost ohne chemische Zusätze schon nach wenigen Tagen ungeniessbar.
Durch die flexible Beschaffenheit des Kunststoffbeutels beim Bag-in-Box-System kann aus diesem der Süßmost entnommen werden ohne dass dabei Luft in das Gefäß eindringt. Damit besteht auch nach der Entnahme kein Kontakt zwischen Saft und Luft, der Süßmost bleibt auch dann noch für etwa 2 Monate süß.
Weitere Vorteile bietet die Kartonumverpackung, die in erster Linie den Inhalt vor Licht schützt und somit verhindert, dass zum Beispiel das Vitamin C durch das Licht abgebaut wird. Desweiteren können die Einheiten durch den Karton über das Jahr platzsparend gelagert werden und auch zur Entnahme praktisch platziert werden.
Die Verwendung des Bag-in-Box ist auch für andere Getränke möglich, so ist diese Technik besonders in Australien und Neuseeland bereits sehr populär zur Aufbewahrung von Weinen. Mehr Informationen zu diesem Thema können Sie auch in einem Bericht des Südwest-Rundfunk erhalten.
Letzte Änderung dieser Seite: 08.09.2008